Musikalisch wird für jede Generation etwas angeboten: Von lateinamerikanischen Standards (Musik der 40er Jahre, Cha-cha, Foxtrott, etc.) bis hin zu modernen Merengues, Cumbias, kubanischem Son und Salsa.
Diese Band ist die ideale Besetzung für die Begleitung und Animation von Cocktails, Empfängen, Ausstellungen, die Umrahmung von Produktvorstellungen oder für stimmungsvolle Tanzveranstaltungen, deren Budget kein Salsa-Orchester tragen kann.
Als Variation haben wir für Sie ein Quartett mit Vibraphon im Programm, mit dem Sie sicher ein außergewöhnliches Ambiente schaffen.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und buchen "El Grupo Merecumbé" für Ihr nächste Veranstaltung.
„Lateinamerikanische Musik“ bezeichnet nicht nur die Vermischung der europäischen, afrikanischen und indoamerikanischen Kulturen. Sie ist vielmehr Ausdruck einer mehr als 400jährigen sozialen, kulturellen und politischen Entwicklung eines Kontinents. Es wurden nicht nur neue Töne, Harmonien und Rhythmen hervorgebracht, sondern auch Symbole, die eine universale Kommunikation möglich machten. Drei ganz verschiedene Kulturkreise, die indianische, schwarzafrikanische und europäische Kultur, finden sich in der musikgeschichtlichen Entwicklung wieder.
Aus diesen Wurzeln entstanden neue Rhythmen wie Sones, Salubas, Rumbas und Valses. Mitte des 19. Jahrhunderts brachten Einwanderer aus Europa ihre Musik und Tänze mit nach Lateinamerika. Zu den iberischen Rhythmen und europäischen „Danzas“, Kontratänze, Mazurkas und Märsche kamen aktuelle Modetänze. Polkas und Walzer fanden ihren Weg über die Gouverneurspaläste und Bürgersalons in die Hafenmetropolen der Neuen Welt. Das prägte die Musik der Neuen Welt bis in das 20. Jahrhundert hinein.
Viele heutige Tänze zeigen direkte Einflüsse von Polka und Walzer, wobei diese Rhythmen nicht einfach nachgeahmt wurden. Elementar blieben der Charakter und das Temperament der Menschen der Neuen Welt, und aus Polka und Walzer entstanden Pasillos, Kriolenwalzer, usw. Die Musik wurde sowohl in ihrer Instrumentation als auch in ihrer Interpretation verändert. Die gewöhnlichen Formationen von verschiedenen Saiteninstrumenten wurden „Orquestas de Salon“, in die man Percussion und Bassinstrumente integrierte.
Die drei kolumbianischen Musiker spielen typische südamerikanische Saiteninstrumente, wie z.B. die Bandola, eine aus der Familie der Mandolinen stammendes 16-saitiges Instrument, das Tiple, eine 12-saitige kolumbianische Gitarre, und das Quattro, eine kleine 4-saitige Gitarre, die in Kolumbien und Venezuela beheimatet ist.
Ricardo HernándezBandleader
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Bei Salsa Mortal wirkten viele junge Musiker mit, die inzwischen sehr bekannt sind wie z.B. Christian-Otto Engelhardt, Armin Keil, Rainer Heute, Paul Lanzerat, Ralf Hilmer, Mathias Dörsan, Cesar Granados, Jose Cortijo, Jorge Coll, Claudio Dartevelle bis hin zur jüngeren Musiker-Generation, wie Thomas Siffling, Steffen Weber, Alberto Menendez, Axel Schlosser, Thomas Sauter, German Diaz, Edilberto Lievano.
Neben der Salsamusik und Latin Jazz schlägt sein Herz für die typische Musik Kolumbiens und Venezuelas. Mit seinem Fachwissen als Historiker und Soziologe verfasste er einen konzertanten Vortrag zur Entwicklung der traditionellen Musik dieser Länder mit instrumenteller Gitarrenmusik vom späten 19. Jahrhundert bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Diese „andere“ Folklore, die nichts mit für die Anden so typischen Klängen der Panflöte zu tun hat, bringt er dem Publikum gemeinsam mit den Brüdern Raúl und Hector Quintero als Trio Merecumbé in gleichem Maße sinnlich und informativ nahe. Mit den Brüdern Raúl, Hector und Efraim Quintero verbinden ihn mehr als zwei Jahrzehnte gemeinsamer musikalischer Aktivität.
Im Stadttheater Heidelberg sammelte er drei Jahre Bühnenerfahrung und wirkte bei Projekten des bekannten Liedermacher Bernhard Bentgens mit, wie z.B. dem Heidelberger Zungenschlag.
Als Solist machte sich Ricardo Hernández mit dem hierzulande eher unbekannten Quatro einen Namen, einer kleinen viersaitigen Gitarre. Nur mit diesem Instrument und seiner volltönenden Stimme lässt er die Musik der Llaneros lebendig werden. Dieses Soloprogramm kann mit der Unterstützung weiterer Musiker (Tiple, Maracas, etc.) zu einem ungewöhnlichen Tanzabend erweitert werden.

